…..heißt es so schön. Aber stimmt das? Sind es nicht eher 60%, vielleicht sogar dreiviertel vom Leben zumindest für unsere Generation 50plus? Oder gibt es jemanden unter uns, der ernsthaft davon ausgeht, dass er oder sie nicht bis 70 arbeiten wird? Und viele werden auch danach mit kleinen Jobs und freiberuflichen Projekten weiter machen (müssen). Welche Jobs sind geeignet und können auch jenseits Mitte 60 ausgeführt werden?

Darüber hinaus sollen wir noch einmal gemeinsam nachdenken, was Arbeit in Zukunft eigentlich sein wird. Ist das überhaupt Arbeit, wenn der Drucker den Turnschuh ausspuckt, der Roboter das Auto zusammenbaut oder der freundliche Cyborg am Empfang Fragen beantwortet? Wo bleiben wir da? Und was ist mit den Brötchen, die zwar auch aus dem Drucker kommen, aber trotzdem verdient werden müssen?

Wofür können wir uns als Generation Babyboomer stark machen?

Für Grundeinkommen, Rentenerhöhungen, Arbeitszeitminderungen, wenn deren Konsequenz gleichzeitig eine Verschlechterung der Lebenschancen der nachfolgenden Generationen darstellen?

Oder entscheiden wir uns für mehr Bescheidenheit und versuchen,  den Schaden wieder gut zu machen, den wir  Boomer an der Umwelt, an Ressourcen-Verbrauch sowie Platz- und Ideenverschwendung angerichtet haben?