“Es gibt wenig aufrichtige Freunde – die Nachfrage ist auch gering.”*
Seit der Antike wird das Hohelied der Freundschaft gesungen, in Gedichten, Essays und Filmen gefeiert. Freunde machen uns glücklich, inspirieren uns, bringen uns zum Lachen, stehen uns bei in guten wie in schlechten Zeiten, ersetzen manchmal die Familie und sind Lebensgefährten.

Unsere Freundschaften verändern sich im Laufe der Jahre, im besten Fall sind sie beglückend… doch viele Freundschaften werden auch auf die Probe gestellt.

Bei Licht betrachtet werden wir Babyboomer ab jetzt alle dünnhäutiger und schrulliger. Großzügigkeit ist gefragt, um unsere Freundschaften zu erhalten. Wir sollten nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, nicht jede Meinungsverschiedenheit als Angriff werten, uns nicht distanzieren, wenn alte Gemeinsamkeiten oder Gewissheiten auseinander driften. Schließlich sind Freundschaften “das Beste, was es gibt auf der Welt”!

* Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (1830 – 1916)