Ratschlag bei großem Verlust: “Weine oft, iss scharf, schlafe viel. Und hab Geduld!” (Diogenes)

Auch wir Babyboomer müssen die leidvolle Erfahrung machen, dass Liebe enden kann:

Verlassen und verlassen werden hat immer mindestens zwei, das Leben signifikant verändernde Seiten: die individuelle, die mit Wut, Trauer, Angst oder Einsamkeit einhergeht und eine juristische, die Fragen aufwirft wie: wer bleibt in der Wohnung, was ist mit dem Hund, wer übernimmt den Kredit vom Auto, wer die Freunde, bei wem leben die Kinder?

Beide sind existenziell und konfrontieren dich mit einer Reihe von “Entscheidungsprozessen”!

Freunde und Familie sind in dieser Zeit am wichtigsten – aber auch guter Rat von Leidensgenossen kann helfen, die größten Klippen sicher zu umschiffen. Denn jedem Ende wohnt ein Anfang inne – auch in der Liebe.

“….Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben….”

(aus: Hermann Hesse “Stufen”)