Der Wohnraum ist knapp und die Mieten steigen. In den Großstädten können viele von uns Babyboomern nicht in ihren Wohnungen bleiben. Wer auf dem Land wohnt, muss muss sich damit beschäftigen, dass die Versorgung nicht mehr gewährleistet ist – keine rosigen Aussichten für die Zukunft.

Wie kann ein bezahlbares, angemessenes und schönes Wohnen in Zukunft gelingen?

In unserer Jugend haben wir Konfirmandenfreizeiten und Jugendweihefahrten in Großraumschlafsälen durchgestanden, uns bei Aktionen mit anderen die Zelte und Aufgaben geteilt und meistens in Wohngemeinschaften gelebt. Wir haben Erfahrungen gemacht mit Putzplänen, Kühlschrankkämpfen, aber auch selig machende WG-Abende mit Bergen von Pasta und nächtelangen Diskussionen bei Rotwein oder Yogi-Tee erlebt.

Wir sollten auf diese Erfahrungen zurückgreifen und sie für unsere jetzige Situation nutzen. Schließlich waren wir Boomer immer experimentierfreudig.

Wer Artikel über altersgemischte WGs, Wohnungsgenossenschaften, Dorfgründungen gesammelt hat, bezahlbare Senioreneinrichtungen in anderen Ländern à la Best Exotic Merrigod Hotel ausprobiert oder sich in entsprechenden Foren herumgetrieben hat, der
sollte dieses Wissen hier mit uns teilen!

Zusammen mit euch möchten wir einen Pool von guten und praktikablen Ideen und Beispielen des Gelingens zusammentragen. In einem zweiten Schritt würden wir dann gerne eine Plattform hinzufügen, die uns und aufgeschlossene Wohnungsbesitzer oder Bauherren zusammenbringt.

Wir sind gespannt auf Eure Beiträge!

1 Kommentar

  1. Das scheint mir das Wichtigste Thema auf der neuen Website zu sein. Es ist klar, das wir als Babyboomer die Lösung hierfür selbst herbeiführen müssen. Wie das gehen soll, weiß ich auch nicht. Vielleicht müsste man mal gucken, wie viele Leute unserer Jahrgänge Wohneigentum besitzen und dann Solidargemeinschaften gründen ….